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Harndiagnostik

Die Beschaffenheit des Harns wurde seit Beginn der Medizingeschichte zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und zur Krankheitsdiagnostik mit einbezogen.


Die Traditionelle Harndiagnostik liefert uns eine Vielzahl relevanter Parameter und Informationen, die wichtigerweise in ein naturheilkundliches Therapiekonzept zu integrieren sind. Als ergänzende diagnostische Methode zur Beurteilung des aktuellen gesundheitlichen Zustandes besitzt sie einen hohen Stellenwert und übertrifft hinsichtlich ihrer Aussagekraft die allgemein übliche Harn-Labordiagnostik um ein Vielfaches.


So lassen sich u. a. Erkenntnisse für folgende Bereiche erlangen:

  • Ausscheidungsstörungen der Nieren
  • Falsche Ernährungsgewohnheiten
  • Übersäuerung des Gesamtorganismus (Osteoporose, Gelenk- und Muskelschmerzen, Antriebslosigkeit)
  • Störungen im Darmbereich (Verdauungsstörungen, Krämpfe, Blähungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten)
  • Funktion des Herz-Kreislaufsystems
  • Funktion der Leber-Gallentätigkeit (Chronische Müdigkeit, Verdauungsprobleme)
  • Funktion der Bauchspeicheldrüse (sind genügend Verdauungsenzyme/Insulin vorhanden?)

 

Zur Untersuchung wird üblicherweise der frische Morgenurin verwendet.

 

Da unsere Verdauungsorgane Magen, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Dickdarm, Leber und Gallenblase eine funktionelle Einheit bilden, haben Störungen in diesem Organsystem gravierende Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

 

Mithilfe der Harndiagnostik kann ein Überblick über Funktionszusammenhänge der aufgeführten Verdauungsorgane erbracht werden (s.o.) und zudem eine gute Kontrolle des Therapieverlaufes erfolgen. So kann neben einer Beurteilung der individuellen Stoffwechselsituation des Patienten auch eine Überprüfung der Effizienz verordneter Medikamente erfolgen.